Augen & Bildschirmlicht

Warum das blaue Licht von Computerbildschirm & co unsere Augen besonders beansprucht:

iPad, Fernseher, Computerbildschirm oder künstlich ausgeleuchtete Innenräume – unsere Augen sind ständig künstlichen Lichtquellen ausgesetzt. Hier handelt es sich um Licht mit einem besonders ausgeprägten Blauanteil. Die melatonin-unterdrückende Wirkung dieses Lichts, die einen Einfluss auf unseren Schlafrhythmus hat, steigt, je höher der Blauanteil im Spektrum einer Lichtquelle ist. Das bedeutet, dass man unter energiereichen blauen Licht zwar länger munter, konzentrierter und somit leistungsfähiger bleibt, allerdings zeigen auch verschiedene in-vitro-Studien, dass die Netzhaut des Auges Schaden nimmt, wenn man permanent sichtbarem blauen Licht ausgesetzt ist.
(Quelle: http://2014.bildschirmarbeit.org/einfluesse-von-blauem-licht/)

Nährstoffe für den Erhalt normaler Sehkraft

Aber was kann man nun machen, um die Augen nicht schutzlos dem blauen Licht ausgeliefert zu sein? Neben optischen Hilfsmitteln, über die der Augenarzt informiert, kann auch nährstoffseitig richtig unterstützt werden. Unsere Augen bedienen sich einer ganzen Reihe unterschiedlicher Nährstoffe, die sich in Ihrer Wirkung unterstützen und ergänzen. Erwähnt seien hier Vitamine, Carotinoide und ungesättigte Fettsäuren, damit Struktur und Sehkraft des Auges erhalten werden kann. Beeinflussen beispielsweise Omega-3-Fettsäuren (DHA) bis zum Kleinkindalter die Entwicklung des Sehapparates so wird die Sehschärfe erst im Alter von 4 Jahren voll entwickelt. Aber Erwachsene bedürfen auch Nährstoffe in ausreichendem Maße um den täglichen Augen-Belastungen wie beispielsweise durch blaues Licht gegenüber gewappnet zu sein.

Hier spielen speziell die Carotinoide eine große Rolle:
50 der 800 bekannten Carotinoide, welche auch Pflanzenfarbstoffe zahlreicher Obst- und Gemüsesorten fungieren, besitzen die Eigenschaft, sich im menschlichen Körper in Retinol beziehungsweise Vitamin A umzuwandeln. Unter diesen sogenannten Provitamin-A-Carotinoiden ist Betacarotin mit Hinblick auf sein mengenmäßiges Vorkommen und seine Bedeutung für den menschlichen Organismus das wichtigste dieser Carotinoide. Betacarotin, eine Vorstufe von Vitamin A, ist maßgeblich an der Bildung des sogenannten Sehpurpurs beteiligt. Dieses rote Sehpigment kommt in den Netzhaut-Stäbchen vor, wo es für das Hell-Dunkel-Sehen verantwortlich ist. 


Weitere sehr wichtige Carotinoide sind

  • Lutein,
  • Zeaxanthin und
  • Asthaxantin

Große Mengen von Lutein und Zeaxanthin finden wir in der Makula (Netzhautmitte) vor, wo sie als Antioxidantien eine wichtige Schutzfunktion übernehmen. Sie filtern die schädlichen Wellenlängen des UV-Lichts heraus und unterstützen das Gehirn bei der Verarbeitung der visuellen Wahrnehmung auf der Fovea centralis (zentrales Sehen). Lutein und Zeaxanthin absorbieren auch Streulicht wodurch sich sowohl die Blendempfindlichkeit als auch die Regenerationszeit verbessert. Astaxanthin, ein rotes Carotinoid, das unter anderem in Algen und Meeresfrüchten vorkommt, unterstützt dank seiner einzigartigen Wirkungen auf die Zellmembran die positiven Effekte der anderen Nährstoffe auf Sehvermögen und die Belastungsfähigkeit der Augen.

Nicht zu vergessen sind in diesem Nährstoffkonglomerat aber auch die Vitamine. So bescheinigt beispielsweise die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA), dass die Zufuhr von Riboflavin (Vitamin B2) den Erhalt normaler Sehkraft unterstützt.



All diese Mikronährstoffe können gezielt in Form von physiologisch überlegt dosierten Nahrungsergänzungsmittel zugeführt werden. 

Auch die Produktion von wichtigen Hormonen funktioniert nicht mehr richtig, was Schlafstörungen und Depressionen begünstigen kann. Ein Mangel an Adrenalin bremst die Energiezufuhr, was wiederum zu chronischer Mündigkeit führt. Aber auch unsere inneren Organe bleiben vom Stress nicht verschont: Bei 85% aller Menschen hat Stress auch negative Auswirkungen auf die Verdauungsorgane. Deshalb setzt genau hier die moderne Anti-Stress-Therapie an. Laut aktueller wissenschaftlicher Untersuchungen ist ein funktionierender Darm das beste „Mittel“ gegen Stress. Denn ob wir hohe Belastungen gut verarbeiten können oder diese uns krank machen, entscheidet eine direkte Funktionsachse zwischen Darm und Gehirn – und diese wird von unseren Darmbakterien beeinflusst. Das heißt also, dass der Zustand unserer Darmbakterien einen wesentlichen Einfluss auf unsere Befindlichkeit und Stimmung hat. Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen: Ständiger Stress lässt lebenswichtige Darmbakterien absterben. Dadurch wird die empfindliche Darmschleimhaut geschädigt und in Folge breiten sich Entzündungen aus. Dem können Sie durch ganz spezielle entzündungshemmende Bakterienstämme entgegenwirken. Dank speziell ausgewählter, wissenschaftlich erforschter Darmkulturen gelingt es, stressbedingte Entzündungen im Darm wirksam zu behandeln, die Durchlässigkeit der Darmschleimhaut gegenüber Allergenen, Toxinen und Krankheitserregern zu beheben und die Produktion des Glückshormons Serotonin und des Schlafhormons Melatonin anzukurbeln.