Sport ist Mord? Welche Nährstoffe für Sportler empfohlen werden

Winston Churchills „No sports“ ist wohl einer der bekanntesten Sprüche des passionierten Zigarrenrauchers und Whiskey-Trinkers. So ist es nun ja auch nicht, dass wir die positiven gesundheitlichen Effekte richtiger und gezielter sportlicher Aktivität hier nicht in Frage stellen wollen. Das was es allerdings für Sportler zu beachten gibt, sind einige Dinge, an die der Sportler vielleicht oft nicht im ersten Augenblick denkt: 
Was wäre also für den/die SpotlerIn gut?

Sport und beanspruchte Gelenke

Egal ob Tennis, Skifahren, Squash, etc. viele Sportarten sind für unsere Gelenke extrem beanspruchend. Ist im Gelenk nicht mehr ausreichend oder zu dünnflüssige Gelenksflüssigkeit vorhanden so reiben die Gelenksköpfe aufeinander – die beste Voraussetzung für zukünftige Gelenksschäden. Daher ist es wichtig, dass Gelenke über spezielle Gelenksnährstoffe richtig versorgt werden. Hat man früher über Gerichte wie Kalbsknochensuppe, Sulzen, etc. diese Inhaltsstoffe noch in ausreichendem Maße aufgenommen, so fehlen diese sogenannten Mucopolysaccharide in unserer heutigen Nahrung weitgehend. Speziell Glucosamin, die Gerüstsubstanz des Knorpels und Chondroitin, das Flüssigkeit im Knorpel bindet und ihm eine gewisse Elastizität verleiht, sind Inhaltsstoffe, die hier zu nennen sind. Daneben ist auch noch das besonders die Hyaluronsäure zu nennen, welche die Zähigkeit der Gelenksflüssigkeit erhöht und somit die Reibung zwischen den Knorpeln abfängt. Durch die Zufuhr dieser und weiterer Gelenksnährstoffe wie Selen, Zink, Vitamin C, Vitamin E, etc. kann man dazu beitragen dem Gelenk jene Stoffe zu geben, welche es für seine Funktionalität benötigt.

Sport und das Herz-Kreislauf-System


Ein gesundes Herz-Kreislaufsystem spielt beim Sport eine wichtige Rolle. Wie die europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit bestätigt tragen die ungesättigten Omega 3 – Fettsäuren EPA und DHA zur Aufrechterhaltung einer normalen Herzfunktion bei. So kann also auch an dieser Stelle mit der richtigen Nahrungsergänzung unterstützt werden. Warum Nahrungsergänzung? Ganz einfach, weil die benötigte Menge an Omega 3 Fettsäuren 1 bis 2 Portionen Kaltwasserfisch pro Woche entsprechen würde.
 Sport und das Darm-Immunsystem
Mehrmalige sportliche Betätigung pro Woche stärkt die Immunabwehr, ständige, übermäßige Leistungsbeanspruchung kann sich jedoch gegenteiligen auswirken. Das Ergebnis ist eine deutlich erhöhte Anfälligkeit von Sportlern und Leistungsträgern im Beruf, und zwar nicht nur für alle Arten von Erkältungen und Verdauungsbeschwerden, sondern auch für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und neurodegenerative Erkrankungen mit zunehmendem Alter. Regelmäßige, moderate Aktivität reduziert das Risiko für eine Atemwegsinfektion um etwa 29 %, nach Wettkampfphasen steigt dieses Risiko hingegen um 50-100 % an. Viele Ausdauersportler aber auch Manager, Piloten, Ärzte usw. leiden vor allem in Zeiten intensiver Belastung und speziell unter psychischem Druck (z. B. in Krisensituationen) unter gastrointestinalen Problemen. Diese können neben Schmerzen und Krämpfen im Bauchbereich auch Durchfälle, Konzentrationsstörungen und Stimmungsschwankungen sein. Auslöser dafür ist ein sogenanntes „leaky gut“ – zu deutsch „löchriger Darm“. Warum dies entsteht? Eine der wichtigsten Ursachen ist, dass Blut während körperlicher Belastung in die Arme und Beine strömt, der Verdauungsapparat aber minderdurchblutet bleibt. Das führt zur Dehydration des Darms und zu einer mangelhaften Nährstoffversorgung. Entzündungen und das Absterben der lebenswichtigen Darmflora sind die Folge. Um richtig in die intensive Sportsaison zu starten, empfehlen Sportmediziner daher heute die Gegensteuerung durch die Einnahme medizinisch relevanter Probiotika, die Entzündungen und oxidativen Stress minimieren.
 

Sport und Aminosäuren

Ein Thema das sich im Sport zunehmenden Interesses erfreut ist das Thema „Aminosäuren“: Waren Aminosäuren in der Vergangenheit primär mit dem Thema Bodybuilding und Muskelaufbau assoziiert, so erfreut sich das Thema Aminosäuren heute im Bereich des Ausdauersports großer Beliebtheit. Generell spricht man von acht lebenswichtigen (essentielle) Aminosäuren, die in der Natur vorkommen. Sie sind deshalb lebenswichtig, weil sie der Körper nicht eigenständig produzieren kann. Zu den essentiellen Aminosäuren gehören:

  • Isoleucin
  • Leucin
  • Lysin
  • Methionin
  • Phenylalanin
  • Treonin
  • Tryptophan
  • Valin

Der Körper ist in der Lage, aus diesen acht essentiellen Aminosäuren alle weiteren Aminosäuren und Proteine zu bauen. Damit stellen sie die Grundlage des Lebens dar. Die acht essentiellen Aminosäuren stehen von Natur aus in einem ganz bestimmten Verhältnis zueinander. Damit Aminosäuren keine übermäßigen Abfallprodukte (Stickstoff) produzieren, muss das Verhältnis der einzelnen Aminosäuren zueinander immer optimal gleichbleibend sein und dem menschlichen Aminosäurengrundmuster entsprechen. Daher sollten sie dem Organismus speziell in Zeiten hoher sportlicher Belastung in der richtigen Menge und optimalen Zusammensetzung zur Verfügung stehen. Achtung: Hier passieren oft Fehler, da Sportler oftmals durch Mono-Aminosäurenprodukte ungesunde Einzelmengen zuführen und die Ausgewogenheit der Aminosäurenzufuhr nicht richtig beachten!
 Essentielle Aminosäuren fördern das vermehrte Wachstum von Muskelgewebe und erleichtern bei widerstandsorientiertem Training den Kraftzuwachs. Der Abbau von Stressregulationen in der Muskulatur (z. B. Muskelkater, vorübergehender Kraftverlust) ist ebenso erwähnenswert wie folgende Wirkungen einer gezielten Aminosäureaufnahme im Sport:

  • Unterstützung beim Muskelaufbau
  • Steigerung der Kraft- und Ausdauerleistung
  • Muskelabbau wird bei hohen Trainingsanforderungen vermieden
  • Der Blutglukosespiegels während der sportlichen Belastung wird stabilisiert
  • Kohlenhydratspeicher nach dem Training werden schneller aufgefüllt
  • Die Regeneration wird beschleunigt
  • Weniger Verletzungen und Fehlbelastungen am Stütz- und Bewegungssystem
  • Stabilisierung des Immunsystems

Sport und der Calcium-Magnesium-Vitamin D Haushalt

Beim Sport gehen durch das Schwitzen etwa 40mg Calcium und 20mg Magnesium pro Liter Schweiß verloren. Daher macht es Sinn, diese Stoffe zu sich zu nehmen. Da Magnesium und Calcium im Sport in einer Wechselwirkung zueinander stehen, werden beide über dieselben Transporter auf dem Blutweg in den Darm geleitet. Das bedeutet, dass z.B. eine Ausleitung von überschüssigem Magnesium immer zulasten des Calciums geht und umgekehrt. Wichtig dabei zu beachten ist auch Vitamin D! Der in unseren geographischen Breiten vorprogrammierte Vitamin D Mangel führt dazu, dass die Aufnahme dieser Vitalstoffe im Darm gestört oder beeinträchtigt ist. Aber gerade Calcium und Magnesium sind besonders wichtig für einen funktionierenden Stoffwechsel! Unsere heutige Lebensweise mit oft viel Stress, Zigaretten, Kaffee und Alkohol sowie unsere Ernährungsweise, die aus (zu)viel Zucker und anderen leicht verdaulichen Kohlenhydraten besteht, führt mitunter zu eben diesen Nährstoffdefiziten. Diese „Western Diet“ provoziert eine sogenannte „metabolische Acidose“, was bedeutet, dass wir z. B. täglich mehr Calcium ausscheiden, als wir über die Nahrung aufnehmen. Es ist deutlich erkennbar, dass der Mangel an einem Vitalstoff jeden weiteren Mangel noch verstärkt! Daher gilt es gerade im Sport diese Stoffe zu substituieren und auf Vitamin D nicht zu vergessen!

Sport und die mitochondriale Energie

Die sogenannten Mitochondrien sind die Kraftwerke unserer Zellen. Ihr Treibstoff ist das Energievitamin Coenzym-Q10. Gesunde Menschen produzieren Coenzym-Q10 bis zur Lebensmitte in ausreichender Menge eigenständig. Mit zunehmender sportlicher Belastung fällt jedoch der Coenzym-Q10 Spiegel kontinuierlich ab. Hier wird die zusätzliche Zufuhr über die Ernährung immer wichtiger, damit die zentrale Funktion der Energieproduktion von ATP (Zell-Energie) in der Atmungskette gewährleistet bleibt. Eine besonders hohe Coenzym-Q10-Konzentration besteht in den Muskeln und in den Organen, in denen der höchste Bedarf an Energie herrscht, wie z. B. im Herz. Wichtig auch zu wissen: mit zunehmendem Alter nimmt die körpereigene Produktion von Coenzym-Q10 ebenfalls ab. Daher gilt es speziell für Sportler mit zunehmendem Alter Coenzym-Q10 zu substituieren, idealerweise in Kombination mit Curcumin Longa, das die Bioverfügbarkeit von Coenzym-Q10 erhöht und ergänzt mit Vitamin C zur Stärkung des Immunsystems. Wie man sieht kann man als Sportler, der an die Zukunft denkt, seine Gesundheit an mehreren Stellen positiv schon vorab oder während des Sports beeinflussen. Wichtig in jedem Fall ist es darauf zu achten, dass all dem eine gesunde Lebensweise zugrunde liegt und die benötigten Nahrungsergänzungen im sinnvollen, physiologisch richtig dosierten Maße zu sich genommen werden.

 

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