Stress? Lassen Sie sich nicht aus der Ruhe bringen!

„Ich bin so im Stress!“ – Diesen Satz hören wir nicht nur oft von Kollegen und Freunden, sondern ganz ehrlich – auch Sie selbst haben diese Worte schon mehr als einmal verwendet.
Stress ist heutzutage allgegenwärtig: Arbeit, ständige Erreichbarkeit per Firmen-Handy, Familie, Haushalt, gemeinsame Aktivitäten mit Freunden und natürlich auch noch eigene Interessen sind möglichst perfekt zu timen, um alles unter einen Hut zu bringen. Bestimmt wissen Sie, wie es sich anfühlt, unter Strom zu stehen, nachts keine Ruhe zu finden und leichter reizbar zu sein, als üblich.

 

Was passiert bei Stress im Körper?

Evolutionär gesehen ist Stress ein sehr alter Mechanismus: Sobald eine stressige Situation eintritt, schaltet unser Körper in den „fight-or-flight“-Modus, er ist im Bruchteil von Sekunden auf Kampf oder Flucht vorbereitet. Der gesamte Organismus wird in erhöhte Alarm- und Handlungsbereitschaft versetzt, was sich auf alle Organe und Körperfunktionen auswirkt:
Der Körper maximiert seine Leistungsfähigkeit: Die Durchblutung des Verdauungstrakts wird auf ein Minimum reduziert und das Blut in Arme und Beine geleiten. Blutdruck und Herzfrequenz steigen an, die Atmung wird schneller und dadurch das Blut mit mehr Sauerstoff angereichert. Dadurch steht den Muskeln zusätzliche Energie zur Verfügung, was sich durch Muskelanspannung bemerkbar macht.
Ein regelrechter Cocktail aus Stresshormonen (z.B. Adrenalin, Noradrenalin, Cortisol) wird ausgeschüttet, außerdem beginnt der Organismus verstärkt, „Brennstoff“ in Form von Zucker und Fetten zu produzieren. Auch die Gehirnfunktionen verändern sich unter Stress: Denk- und Erinnerungsvermögen steigen, das Schmerzempfinden hingegen sinkt.
Doch Stress ist nicht gleich Stress: Vereinfacht erklärt unterscheidet man zwischen gutem Stress (Eustress) und schlechtem Stress (Disstress). Eustress wird von positiven Reizen ausgelöst (z.B. der eigenen Hochzeit, einem erfolgreichen Geschäftsabschluss, der Geburt es eigenen Kindes), Disstress hingegen basiert auf negativen Reizen (z.B. Leistungs- und Zeitdruck im Büro, Kritik vom Chef, Scheidung, Krankheit).

 

Gesundheitsfaktor Stress

Kurzfristiger Stress schadet unserem Körper nicht. Solange einer Stressphase ausreichend Erholung folgt, kommen Körper und Psyche schnell wieder ins Gleichgewicht. Die gesundheitlichen Folgen von Dauerstress hingegen sind gravierend!
Stehen wir unter Stress, benötigt unser Körper mehr Energie, weswegen wir heißhungrig Zucker und Fette in uns hineinstopfen – das macht sich auf Dauer mit steigenden Kilos bemerkbar. Unsere Bauchspeicheldrüse schüttet mehr Insulin aus, um den Zucker in die Körperzellen zu transportieren. Bei Dauerstress kann dies zu Diabetes führen. Ständige erhöhter Blutdruck und Herzfrequenz führen auf Dauer zu Herz-Kreislauf-Erkrankungen.
Durch die verminderte Durchblutung im Magen-Darm-Trakt wird die Bildung von Magengeschwüren und Erkrankungen des Dams gefördert. Dass Stress „auf den Magen schlägt“ ist also nicht aus der Luft gegriffen!
Andauernder Stress im Beruf und private oder persönliche Belastung können auch zum Burnout-Syndrom führen – einem Zustand der total körperlichen und geistigen Erschöpfung. Achten Sie daher rechtzeitig auf Ihren Körper, gönnen Sie sich die wohlverdiente Entspannung und unterstützen Sie Ihren Körper gezielt mit ausgewählten Nährstoffen!

 

Relax – Take it easy!

Gerade wenn der Alltag stresst, brauchen Körper und Geist Entspannung. Finden Sie heraus, welche Art der Erholung Ihnen gut tut – es gibt genügend Möglichkeiten, neue Kraft zu tanken:

  • Bewegung: Evolutionsgeschichtlich betrachtet wurde Stress früher unmittelbar in Bewegung umgesetzt („fight or flight“). Ganz gleich welche Art von Sport Sie gerne betreiben, Bewegung baut Stress ab, senkt den erhöhten Blutzucker und setzt außerdem Glückshormone frei.
  • Schlafen: So banal es klingt – Schlaf ist die einfachste Art der Entspannung und wurde von der Natur auch genau dafür eingerichtet, denn im Schlaf sinkt der Spiegel des Stresshormons Cortisol auf ein Minimum. Auch gezielte Kurzschlafphasen untertags eignen sich zur Entspannung!
  • Zeit für sich selbst: Ein Meeting jagt das nächste und die Freizeit wird häufig fremd-verplant? Vereinbaren Sie Termine mit sich selbst: Bauen Sie „Pufferzonen“ in Ihren Kalender ein – diese Zeit gehört dann nur Ihnen.
  • Entspannungstechniken: Muskelentspannung, autogenes Training, Mediation,… wählen Sie sich aus zahlreichen Entspannungsmethoden jene aus, die zu Ihnen ganz persönlich passt.

 

Füllen Sie Ihre Speicher wieder auf!

Stress ist ein wahrer Nährstoff-Räuber, denn die hohe Belastung verbraucht häufig ein Vielfaches an Vitalstoffen, als wir zu uns nehmen, und auch unsere Darmflora wird von Stress beeinflusst:

  • Unsere wichtigen Darmbakterien leiden unter Stress! Unter Dauerbelastung sie ab und können ihren wichtigen Funktionen nicht mehr nachkommen: Verdauung, Abwehr von krankmachenden Keimen und die Produktion von Hormonen und Vitaminen leidet darunter!
  • Stress ist ein Vitamin-C-Killer und verbraucht enorme Mengen dieses wichtigen Vitamins. Hat unser Körper zu wenig Vitamin C zur Verfügung, schlägt sich das auf unser Immunsystem nieder und auch oxidativer Stress und freie Radikale haben leichtes Spiel.
  • Unsere Versorgung mit Vitamin D leidet bei Stress besonders: Lange Tage im Büro verhindern, dass unser Körper dieses wichtige Vitamin selbst bilden kann.
  • Coenzym Q10 spielt bei der Bildung von Energie, der so genannten inneren Atmung, die in den Mitochondrien unserer Zellen stattfindet, eine zentrale Rolle. In Stresssituationen trägt Coenzym Q10 zur Erhöhung der Leistungsfähigkeit bei und ist außerdem in der Lage, stressbedingte Müdigkeit zu reduzieren.
  • Ohne ausreichend Magnesium kann dem Körper die notwendige Energie nur schlecht zur Verfügung gestellt werden – darunter leiden vor allem die Muskeln und das Zentralnervensystem: Muskelzittern, Übererregbarkeit und Konzentrationsstörungen sind die Folge. Wenn der Mineralstoff jedoch in ausreichender Menge vorhanden ist, kann er die Freisetzung von Adrenalin und Noradrenalin regulieren.
  • Calcium ist nicht nur für Zähne und Knochen wichtig, es reguliert auch die Reizleitung zwischen den Nervenzellen. Werden zu geringe Mengen an Calcium aufgenommen, wird man „dünnhäutig“ – nervöse Unruhe und Leistungsschwäche entstehen.
  • Zink ist ein essenzielles Spurenelement und wichtiger Bestandteil von über 300 Enzymen. Unter Stress werden besonders hohe Mengen an Stress verbraucht, was Auswirkungen auf den gesamten Organismus hat.

 

Wollen Sie Ihre Speicher wieder auffüllen? Eine große Auswahl an Produkten finden Sie hier.